Hier berichten wir Euch täglich von unserer Weltumseglung!
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Mittwoch 21. Juli 2010
Unser Standort: In der Marina von Vuda Point, Viti Levu, Fiji
Uff - unser Aufenthalt in der Marina nähert sich hoffentlich bald dem Ende. Wir sehnen uns so langsam aber sicher wieder nach einem gemütlicheren Seglerleben, ohne den Stress, das Schiff für Monate ohne Versorgung vorbereiten zu müssen.
Gestern und vorgestern waren wir nochmal in Lautoka und Nadi unterwegs, um die letzten Reste einzukaufen: Fleisch vom hervorragenden, australisch geführten Metzger South Pacific Butchery in Nadi. Obst und Gemüse vom leider weniger hervorragenden Markt in Lautoka. Mehl, Reis, Haferflocken, Zucker, Salz, Speiseöl etc. vom Morris Hedström Supermarkt. Wein von einem Importeur, der uns Großhandelspreise gibt. Stoff für neue Fenderüberzüge, Bettwäsche und Moskitonetze von Motiram. Und nicht zuletzt noch UV-stabiler Faden, den wir nach langer, langer Sucherei in Lautoka auftreiben.
Das alles muß dann immer noch schön verpackt, verstaut und gelistet werden, so dass wir Abends beim besten Willen nicht mehr dazu kamen, Logbuch zu schreiben.
Wenn wir vor dem Ende eines unseren seltenen Marinaaufenthalte stehen, so kommt es uns immer vor, als würde bald die Nabelschnur durchtrennt, die uns mit Zivilisation und Versorgungsmöglichkeiten verbindet. Und so ganz falsch ist das ja nicht, wenn man für über ein halbes Jahr zu einsamen Atollen segelt. Und so durchleiden wir auch jetzt wieder unser persönliches Geburtskanaltrauma...
Bild des Tages:
Volker bereitet unseren neuen "Garten" vor. Monate auf schlecht versorgten Atollen läßt bei uns immer das Bedürfnis nach einem ausgiebigen Kräuterangebot aufkommen. Und nachdem unser Super-Basilikum ja das Zeitliche gesegnet hatte, muß jetzt neu gesät werden: erneut Basilikum, Koriander, Petersilie, Thymian und Dill. Mal schauen, welche Saat auch tatsächlich aufgehen und welches Kraut die Seestrecke zu den Marshall Inseln überstehen wird....
