Hier berichten wir Euch täglich von unserer Weltumseglung!
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Sonntag 11. Juli 2010
Unser Standort: In der Marina von Vuda Point, Viti Levu, Fiji
So richtig unser Ding wird das nicht, morgens um 06:00 Uhr Fußball mit einer Tasse Kaffee in der Hand zu schauen. Doch nach dem heutigen Spiel der deutschen Elf gegen die Urus ist uns klar, dass es eben doch nicht die Morgenmüdigkeit war, die uns beim Halbfinale den Eindruck bescherte, die deutsche Mannschaft sei überhaupt nicht auf dem Platz. So blutleer wirkte das Team in diesem entscheidenden Spiel.
Aber was soll's. Wenigstens gab's heute ein unterhaltsames Spielchen um die goldene Ananas, die eindeutig Deutschland verdiente. Danke Jungs, für diesen wundervollen Abschied von der WM. Mit Eurer Spielweise habt ihr euch in die Herzen aller Fijianer geschossen, die nach der Vorrunde noch nicht mal wissen wollten, dass Deutschland überhaupt an der WM teilnimmt.
Auf einer Skala von eins bis zehn tendiert unser Müdigkeitsindex inzwischen gegen 9,8 und so verläuft der Rest des Tages mit ein wenig aufräumen und aufklaren. Schließlich ist der Plan, am Dienstag oder Mittwoch auszulaufen und dann langsam nach Suva zu segeln.
Doch was sind schon Pläne? Zeichnungen bei Ebbe in den Sand geschrieben. Als wir uns am Nachmittag am Swimming Pool von den WM-Strapazen erholen, schmeissen wir alles um. Warum sollen wir uns und LA GITANA gegen den Passat nach Suva prügeln, wenn man von hier aus bequem mit dem Bus dorthin kommt? Vielleicht ist das die bessere Alternative. Irgendwie sind wir ziemlich bequem geworden...
Bild des Tages:
Die etwas andere Variante die Zyklonsaison zu verbringen: Hier in Vuda Point werden Yachten nicht aufgebockt oder auf Gestellen geparkt und mit Erdankern gesichert, sondern einfach in ein Loch gestellt. Interessante Variante. Vor allem sehr kostengünstig für die Marina.
